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Papageienatrium
Letztes Update:
Jan 2014

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SPERLINGSPAPAGEIEN
Kolumbianischer Sperlingspapagei Lexikon

Deutsche Namen : Grünbürzel-Sperlingspapagei
Wissenschaftliche Namen: Forpus passerinus
Englische Namen Green-rumped Parrotlet
Verbreitung : Von Venezuela über Kolumbien bis Nordbrasilien
Größe: 12 cm
Lebensdauer:. 12 bis 15 Jahre

Brutzeit : Mai bis August
Gelegegröße: zwischen 3 und 7 Eiern
Brutdauer 20-22 Tage
Eimaße: 17,5 mm x 14,3 mm.
Nestlingszeit: 5 Wochen
Geschlechtsreife: mit ca. einem Jahr
Beschreibung der Nominatform:
Die Hauptfarbe dieser kleinsten Sperlingspapageienart ist Gelbgrün. Die Hähne haben intensiv blaue Schwungfedern und Unterflügeldecken. Die Weibchen sind grün bis gelbgrün und haben eine gelbe Stirn alle blauen Gefiederpartien grün. Der Schnabel ist hornfarben und die Iris ist dunkelbraun.
Unterarten
 


Spengeli Forpus (Hartlaub 1885)
Forpus (xanthopterygius) spengeli
Engl.: Turquoise-rumped Parrotlet, Spengel's Parrotlet
Deutsch: Kolumbianischer Sperlingspapagei (CITES II)
Forpus xanthopterygius (crassirostris, flavescens, flavissimus, olallae, spengeli)
Karl Plath beschreibt Vögel(forpus coelestis lucida) die deutlich die Merkmale einer Blauflügelunterart, die nur in Kolumbien vorkommt zeigen. Sie zeigen typische Merkmale von Blauflügelsperlingspapageien. Thomas Arndt stellt sie als eigene Art der
Sperlingspapageien auf, was durchaus vertretbar ist.
Beschreibung:
Die Hauptfarbe dieser Sperlingspapageienart ist gelb-grün. Der Kopf ist intensiver grün. Der untere Teil des Rückens ist leuchtend hellblau. Die Flügelunterseiten sind intensiv blau was von türkisblau zu violettblau übergeht. Der Schnabel ist hornfarben und die Iris ist dunkelbraun. Die Füße sind fleischfarben.
Die Weibchen sind wie die Männchen gefärbt , aber alle blauen Gefiederpartien sind grün. Die Stirn und der Bereich um den Oberschnabel herum ist gelb.
Jungvögel sind insgesammt noch nicht so intensiv gefärbt, bes. die blauen Flügelpartien, ansonsten aber wie die adulten Vögel.
Größe: 12 cm
Gelege: zwischen 4 und 6 Eiern
Brutdauer: 21 Tage
Nestlingsdauer: 35 Tage
Verbreitung:
Das Hauptvorkommen ist in Nordkolumbien von Barranquilla, Atlantico, südwärts entlang der Karibikküste bis kurz vor Sicelejo.
Vögel die im Bereich um El Carmen de Bolivar NordBolivar gesehen wurden, sind in den Farben viel dunkler, sie könnten evtl einer Unterart angehören, aber dies ist noch nicht geklärt.
Lebensraum:
Sie leben in trockenen und offenen Gebieten mit Bäumen und Büschen, aber auch in nicht so dichten Wäldern und in der Dornbuschsavanne. Manchmal sind sie auch in Agrarregionen und in Gärten zu finden.
Status:
Sie sind meist nur örtlich verbreitet und eher selten zu finden.
Lebensweise:
Sie leben außerhalb der Brutzeit paarweise oder in Gruppen von 4 bis 8 Vögeln, manchmal sind aber auch Gruppen mit 20 nd Mehr Vögel zu finden, z.B in Bäumen die viel Nahrung bieten.
Die meiste Zeit des Tages vergeht mit der Nahrungssuche und Nahrungsaufnahme.
Da sie auch Grassamen fressen kommen bei der Nahrungssuche immer wieder auf den Boden.
Durch ihre Gefiederfarbe sind sie gut getarnt und fallen nicht auf.
Sind eigentlich nur im Flug auszumachen. Kolumbianische Sperlingspapageien sind recht aktive Vögel die keine große Fluchtdistanz haben.
Mittags in der Hitze ruhen sie im Schutz der Bäume aus. Bei Störungen fliegen sie laut schimpfend davon, wobei ihr Flug als schnell und leicht wellenförmig beschrieben werden kann.
Ernährung:
Sie besteht aus halbreifen und trockenen Grassamen. Daneben auch versch. Pflanzen, Beeren, Früchte, Knospen und Blüten
Brutverhalten: unbekannt
Gefangenschaft:
Sie sind verhältnismäßig leise und aktiv.
Mit anderen Sperlingspapageien vertragen sie sich meist nicht, sind wenn sie mal eingewöhnt sind recht robust und baden gerne. Auch Zweige werden gerne benagt und Grünfutter ist wichtig.
Unterbringung:
Optimal wäre eine Voliere von 2 m x 1 m x 2 m, sie können aber auch sehr gut in Kistenkäfigen gehlaten werden. Wegen ihrer geringen Größe sollten sie nicht unter 10°C gehalten werden.
Zucht:
Laut Berichten ist sie schon mehrfach gelungen und nicht schwierig. Die Paare müssen allein untergebracht werden. Ein Wellensittichnistkasten oder ein Naturstamm von 15 cm Innendurchmesser und 30 cm Höhe dient als Nisthöhle.
Brutbeginn ist bei gut eingewöhnten Vögeln ganzjährig möglich, bevorzugt aber von Mai bis Oktober.
Die Jungen sollten nach dem Ausfliegen rechtzeitig abgesondert werden dass es zu keinen Aggressionen gegen sie kommt. Es sind mehrere Bruten im Jahr möglich. 
Ernährung in Menschenobhut :
Samengemisch aus Glanz, verschiedenen Hirsesorten, Wildkrautsamen, etwas Weizen und Hafer sowie wenigen Sonnenblumenkernen; Kardi, Kolbenhirse (auch gekeimt); verschiedene Obstsorten (z.B. Apfel, Birne, Hagebutten, Banane, Mango, Erdbeere, Feuerdorn, Ananas,........), Gemüsesorten(z.B. Paprika, Gurke, Karotte, rote Beete ,Mais, .......) und Grünfutter ( z.B. Kresse, Vogelmiere, Gras, Löwenzahn,.....) erhalten.


Literatur :
Lexikon der Papageien, Thomas Arndt, Arndt Verlag (CD-ROM)
Die bunte Vogelwelt: Papageien-Kakadus-Loris, Rita Riske, Riske-Medien ( CD-ROM) Papageien (Lebensweise, Arten, Zucht), Wolfgang de Grahl, Ulmer Papageien Band 1,2,3, Franz Robiller, Ulmer Das Papageienbuch, Rosemary Low, Ulmer Papageien ihr Leben in Freiheit, Thomas Arndt, Horst Müller Verlag Die Ernährung der Papageien u. Sittiche, Hans Jürgen Künne, Arndt Verlag Und die Zeitschriften Papageien, WP-Magazin, AZ -Nachrichten und verschiedene Informationen aus dem Internet.

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