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Papageienatrium
Letztes Update:
Jan 2014

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Niamniampapagei (Poicephalus crassus)
engl: Niam-Niam Parrot
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Beschreibung :
Größe: 25 cm Gefieder: Generelle Farbe grün, Stirn, Scheitel und Nacken braun. Dunkelbrauner Augenring in einer schmalen, unbefiederten Zone vom Zügel bis zu den Ohrdeckfedern. Wangen, Ohrdeckfedern und Kehle ebenfalls braun.Der obere Rücken und die Flügeldecken grün-braun. Der Schwanz ist braun. Schnabel: Oberschnabel graubraun, Unterschnabel mit leicht gelblicher Färbung. Füße: braun Iris: rötlich

Unterarten :
Poicephalus crassus = Niam – Niam – Papagei
keine Unterarten bekannt

Verbreitung :
Zentralafrika, Norostkamerun, Südwetsudan

Lebensweise in freier Natur :
Über das leben in der freien Wildbahn bestehen so gut wie keine Erkenntnisse. Ihr Lebensraum beschräkt sich auf Fechtwelder und Fechtsavannen sowei Galeriewälder bis 1000m. Sie halten sich gerne an Gewässern auf. Bei der Ernährung konnte man festellen nach Untersuchungen von Mageninhalten, dass das Nahrungspektrum anderen Arten der Gattung ähnelt. Besonders Hirse und Samen von Gelbbäumen scheinen sie gerne zu fressen. Der Beginn der Brutzeit wird mit dem Beginn der Regenzeit gleichgesetzt, ansonsten ist über das Brutverhalten nichts bekannt.

Haltung in Menschenobhut/Zucht in Menschenobhut :
Über diese Art ist wenig bekannt und sie werden auch so gut wie gar nicht als Haustiere gehalten, in Europa soweit mir bekannt ist gar nicht.

Ernährung in Menschenobhut :
Da keine Erkenntnisse vorliegen, aber die Nahrung in freier Wildbahn als analog zu anderen Vögeln der Gattung gesehen wird, hier eine Aufstellung der Nahrung von Mohrenkopfpapageien: Die Ernährung in der Gefangenschaft besteht meist aus einem Sämereiengemisch aus Kardi, Paddyreis, Weizen, Hafer, Glanz und verschiedenen Hirsesorten; Kolbenhirse. Dies kann auch gekeimt gereicht werden. Außerdem können noch wenige weise Sonnenblumenkerne, Erdnüsse 8ohne Schale wegen Verpilzung) und Eicheln gegeben werden. Gerne werden verschiedene Obst- und Gemüsesorten, wie z.B. Weintrauben, Feigen, Pfirsiche und Äpfel; halbreifer Mais, Möhren, Eberesche, Feuerdorn, Samen verschiedener Bäume, Knospen Hagebutten, Kirschen, Orangen, Mandarinen, Bananen, Kiwis, Grünpflanzen (Vogelmiere, Löwenzahn usw) genommen, wenn die Vögel an diese Kost gewöhnt sind. Hilfreich ist hierbei, das Zusatzfutter immer an der gleichen Stelle anzubieten. Bei der Brut und Jungenaufzucht Eifutter, Weißbrot, Zwieback und Biskuit. Wenn sie Futter nicht kennen oder von Jugend an nicht an Obst und Gemüse gewöhnt sind, neigen sie dazu, sich einseitig zu ernähren.


Literatur :
Lexikon der Papageien, Thomas Arndt, Arndt Verlag (CD-Rom) Der Mohrenkopfpapagei, Werner Lantermann, Horst Müller Verlag Die bunte Vogelwelt: Papageien-Kakadus-Loris, Rita Riske, Riske-Medien ( CD-Rom) Papageien (Lebensweise, Arten, Zucht), Wolfgang de Grahl, Ulmer Papageien Band 1,2,3, Franz Robiller, Ulmer Langflügelpapageien, Hoppe/welcke, Ulmer Das Papageienbuch, Rosemary Low, Ulmer Papageien ihr Leben in Freiheit, Thomas Arndt, Horst Müller Verlag Die Ernähnrung der Papageien u. Sittiche, Hans Jürgen Künne, Arndt Verlag Und die Zeitschriften Papageien, WP-Magazin, AZ-Nachrichten.

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Leider gibt es zu viele Leute, die mit dem Eigentum anderen so umgehen als ob es ihres wäre. Danke für das Verständnis