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Papageienatrium
Letztes Update:
Jan 2014

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Poicephalus cryptoxanthus (Peters 1854)

Deutsche Namen: Braunkopfpapagei
Gattung:
Langflügelpapagei
Wissenschaftliche Namen: Poicephalus c. cryptoxanthus (Peters 1854)
Englische Namen Brown-headed Parrot
Brutzeit: Brutsaison von April bis Juli und September bis Oktober
Gelegegröße 2 bis 3 Eier
Brutdauer: 26 -30 Tage
Nestlingszeit: 8 Wochen
Eimaße: 30,6 mm x 24,0 mm.
Geschlechtsreife
Gewicht:
110 -150 gr.
Unterarten
1. Poicephalus c. cryptoxanthus (Peters 1854)  
     Nominatform
2. Poicephalus c. tanganyikae Bowen 1930
                 Tansania-Braunkopfpapagei Engl.: Tanzanian Brown-headed Parrot
Wie die Nominatform die Kopffärbung geht mehr ins olivbraun bis grau. Das grün geht
insges. eher ins gelbgrün über. Die Federsäume sind eher heller.
3. Poicephalus c. zanzibaricus Bowen 1932
                   Sansibar-Braunkopfpapagei Engl.: Zanzibar Brown-headed Parrot
Ähnlich der Unterart 2 nur etwas größer. Die Ohrdecken wirken mit leicht silbrigem
Anflug.
Beschreibung der Art
Die Hauptfarbe der Braunkopfpapageien ist grün. Der Kopf und der Nacken sind braun bist graubraun. Die Flügelunterseite ist gelb bis weiß. Die Schwanzfedern sind dunkelgrün bis olivbraun .  Jungvögel sind am blasseren Gefieder von adulten Tieren zu unterscheiden.
Die Iris der Braunkopfpapageien ist dunkelbraun, die Füsse sind grau und der Unterschnabel ist hornfarben wobei der Oberschnalbel eher grau ist.
Größe: 22 cm (Flügellänge: 145 mm - 165 mm) - 23 cm (Flügellänge: 146 mm - 173 mm)
Lebensdauer:.
Verbreitung: Kenia, Tansania und Mocambique. und auf den Inseln Sansibar und Pemba.
Lebensweise in freier Natur
Das Habitat dieser Langflügelpapageienart umfassen Ba um/Buschsavannen, Feuchtgebiete und Mangrovensümpfe. Sie sind eher selten anzutreffen bzw. auf Sansibar evtl. ausgerottet. Sie leben ausserhalb der Brutzeit paarweise oder in kleinen Gruppen bis zu 10 Vögeln zusammen. Gern halten sie sich auch in Baumansammlungen an Flussläufen auf. Durch die Gefiederfärbung ist diese Papageienart sehr schwer auszumachen ausserdem sind sie eher scheu und halten sich gerne weit oben in den Bäumen auf. Ihr Futter besteht hauptsächlich aus Samen, Früchten, Blüten, Nüssen und Beeren.
Haltung in Menschenobhut :
Braunkopfpapageien sollten in einer  Voliere von mindestens 1x1x1m gehalten werden
Sie zählen zu den
leise Papageien, die manchmal mit zwitschernder Stimme Töne erzeugen und ein ruhiges Wesen haben. Meist sind sie scheu und zurückhaltend und werden nicht sehr häufig gehalten. Gegen Veränderungen und Störungen sind diese Vögel recht empfindlich und reagieren manchmal mit Rupfen. Da sich diese Vögel gerne verstecken sollte man ihnen dazu Möglichkeiten bieten. Natürlich sollten auch regelmäßig frische Äste und Beschäftigungsmaterial angeboten werden. Die Temperatur sollte 10°C nicht unterschreiten. Sie schlafen gerne in Schlafkästen..
Zucht in Menschenobhut :
Der Nistkasten (30-35 cm hoch, 25 cm breit) sollte in einer dunkleren Ecke der Voliere bereitgestellt werden, Einflugloch ca. 5 cm Durchmesser. Die Voliere sollte einen ruhigen Standort haben, aber auch in Kistenkäfigen gelingt die Brut recht gut.
Nach dem Ausfliegen vergehen ca. weitere 4 Wochen bis zur Selbstständigkeit der Jungtiere.
Wegen Störungsanfälligkeit sollten die Nistkastenkontrollen auf das Minimum eingeschränkt werden.
Ernährung in Menschenobhut :
Die Ernährung in der Gefangenschaft sollte sehr abwechslungsreich gestaltet werden und besteht meist aus einem
Sämereiengemisch aus Kardi, Paddyreis, Weizen, Hafer, Kürbis, Gurkenkerne, Glanz und verschiedenen Hirsesorten; Kolbenhirse. Dies kann auch gekeimt gereicht werden. Außerdem können noch weise Sonnenblumenkerne, (Erdnüsse ohne Schale wegen Verpilzung, bzw. Papageienfutter ohne Erdnüsse anbieten) Baumsaaten, Hagebutten und Eicheln gegeben werden. Gerne werden verschiedene Obst- und Gemüsesorten, wie z.B. Weintrauben, Feigen, Pfirsiche und Äpfel; halbreifer Mais, Möhren, Sellerie,  Eberesche, Feuerdorn, Samen verschiedener Bäume, Knospen Hagebutten, Kirschen, Orangen, Papaya, Feigen,  Mandarinen, Bananen, Kiwis, Grünpflanzen (Vogelmiere, Löwenzahn usw.) genommen, wenn die Vögel an diese Kost gewöhnt sind. Dies bekommen sie am Besten täglich in abwechselnder Weise angeboten und manchmal auch Quark oder Joghurt mit frischen Kräutern
Hilfreich ist hierbei, das Zusatzfutter immer an der gleichen Stelle anzubieten.
Bei der Brut und Jungenaufzucht
Eifutter, Weißbrot, Zwieback und Biskuit.
Wenn sie Futter nicht kennen oder von Jugend an nicht an Obst und Gemüse gewöhnt sind, neigen sie dazu, sich einseitig zu ernähren. Dies trifft besonders auf gehaltene Wildfänge zu.




Infos zusammengestellt aus:
Das Papageienbuch, Rosemary Low, Ulmer; Langflügelpapageien; Hoppe/Welcke Eugen Ulmer Verlag ; Lexikon der Papageien, Thomas Arndt, Arndt Verlag (CD -Rom) ; Der Mohrenkopfpapagei, Werner Lantermann, Horst Müller Verlag; Die afrikanischen Großpapageien, W. Lantermann und V. Wagner, Natur Verlag; Die bunte Vogelwelt: Papageien-Kakadus-Loris, Rita Riske, Riske-Medien ( CD-Rom); Papageien (Lebensweise, Arten, Zucht), Wolfgang de Grahl, Ulmer
Papageien Band 1,2,3, Franz Robiller, Ulmer; Papageien ihr Leben in Freiheit, Thomas Arndt, Horst Müller Verlag;Die Ernährung der Papageien u. Sittiche, Hans Jürgen Künne, Arndt Verlag; Gefiederten Welt 10/2000, ”Über den Mohrenkopfpapagei”, Franz Pfeffer(Platting)
Und die Zeitschriften Papageien, WP-Magazin , AZ-Nachrichten.

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