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Letztes Update:
Jan 2014

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Blausteißrotschwanzsittich Lexikon

Beschreibung :
Der Rotbauchsittich kann mit der Hauptfarbe Grün beschrieben werden Hierbei ist ein schmaler Streifen am Schnabelansatz rotbraun. Die Stirn, der Scheitel und der Hinterkopf sind braun wobei jede Federn weißlich gesäumt ist. Die Stirn mit blauem Anflug die Zügel und die Wangen sind eher gelbgrün. Auf den unteren Wangen in ein helles blau übergehend. Die Ohrdecken sind weiß, das seitliche Nackengefieder, der Hals und die Oberbrust sind bräunlich. Wobei jede Feder breit weißlich bis gelb gesäumt ist. Wie der Namen schon anzeigt ist die Unterbrust, der Bauch, wie auch der Flügelbug und die Unterflügeldecken leuchtend rot. Die Schwanzoberseite ist dunkelrot Der Augenring ist weiß und unbefiedert. Die Iris ist braun. Die Füße sind dunkelgrau wie auch der Schnabel. Größe: 24 cm
Unterarten :
1. Pyrrhura p. perlata Rotbauchsittich Engl.: Crimson-bellied Conure
Beschreibung: siehe oben

2. Pyrrhura p. lepida Blausteißsittich Engl.: Pearly Conure
Beschreibung: wie perlata (siehe unten), aber die Unterbrust, der Bauch und die Schenkel grün. Die Brustzeichnung ist schmäler und die Stirn und die Oberflügeldecken sind fast ohne blauen Anflug. Die Wangen sind in einem satten blaugrün. Die Schwanzunterseite mit rötlichen Anflug.
Jungtiere mit schmalerer Nackensäumung; Schnabel und Füße heller.
Größe: 24 cm
Verbreitung:Cum-Bucht, Maranhão westlich bis Belém und dem Rio Capim, Pará, Brasilien.

3. Pyrrhura p. coerulescens Miritiba-Blausteißsittich Engl.: Miritiba Pearly Conure
Die Beschreibung ist wie bei lepida, aber die Stirn ohne blauen Anflug; Die Unterschwanzdecken sind in der Regel blau.
Größe: 24 cm
Verbreitung: schmaler Küstenstreifen in Nord-Maranhão, Brasilien.

4. Pyrrhura p. anerythra Neumanns Blausteißsittich Engl.: Neumann's Pearly Conure
Das Aussehen ist wie bei lepida wobei aber die Zügel und die oberen Wangen grünlich sind. Auf der Brust ohne blauen Anflug.
Größe: 25 cm
Verbreitung: Rio Fresco (Nebenfluß des Rio Xingù), Rio Pracupi und aus der Umgebung von Arumattra am linken Ufer des Rio Tocantins, Pará, Brasilien.

Verbreitung :
Verbreitung: Nordbrasilien südlich des Amazonas zwischen den Flüssen Madeira und Tapajós; östliche Grenze ist Rio Jamauchim, und südliche der Norden von Mato Grosso.
Lebensweise in freier Natur :
Der Lebensraum erstreckt sich auf Regenwälder der Tieflandgebiete; Sekundärvegetation. Die Unterart Pyrrhura p. perlata ist noch recht häufig. Außerhalb der Brutzeit leben diese Sittiche in Gruppen von 3 bis 8 Vögeln und halten sich bevorzugt in dichter Vegetation und in Sekundärvegetationen auf. Die Gruppen sitzen gerne in den hohen Wipfeln der Bäume. Wenn sie ungestört sind, hört man ein ständiges Geschnatter. Trotzdem sind sie immer vorsichtig und wachsam. Bei erkannter Gefahr sind sie still und sind dann im Laubwerk nur sehr schwer zu entdecken. Sie kommen regelmäßig zu Wasserstellen und Flüssen, um dort zu baden. In Barreiros oft in Gemeinschaft mit Blaustirn-Rotschwanzsittichen (Pyrrhura picta). Die Nahrung besteht aus Früchten, Blüten, Samen, Beeren und Nüssen. Die Brutzeit liegt von August bis November.
Haltung in Menschenobhut :
Es sind leise Sittiche, die meist von allein zutraulich werden. Ihre Stimme lassen sie nur bei Erregung hören. Sie sind sehr lebhaft und fliegen gern. In der Haltung sind sie robust und wenig empfindlich hierbei baden sie gern und oft. Das Nagebedürfnis ist von Paar zu Paar sehr unterschiedlich ausgeprägt . Man sollte regelmäßig frische Zweige anbieten. Gegenüber anderen Vögeln sind sie kaum aggressiv. Eine Gemeinschaftshaltung mit Wellensittichen und Sperlingspapageien außerhalb der Brutzeit ist sehr gut möglich Sie sollten in einer Voliere von wenigstens 3 m x 1 m x 2 m untergebracht werden dabei sollte die Temperatur im Winter nicht unter 10°C liegen. Durch ihr Schlafverhalten sollte ganzjährig ein Nistkasten angeboten werden. Der Nistkasten sollte die Größe von 20 cm x 20 cm x 70 cm. (vergleiche auch die Mindestanforderungen für die Haltung von Papageien)
Zucht in Menschenobhut :
Die Zucht gelingt regelmäßig und ist nicht schwierig. Während der Brutzeit sollte man die Paare allein halten, da sich sonst die Vögel gegenseitig stören. Der Brutbeginn ist das ganze Jahr über möglich, schwerpunktmäßig aber im Mai. Die Gelegegröße liegt bei 3 bis 9 Eiern (Durchschnittsgelege 5 Eier) Die Brutdauer liegt bei 23 Tagen und die Nestlingszeit bei 50 Tagen.
Ernährung in Menschenobhut :
Viel Obst, Gemüse und Grünzeug; regelmäßig Zweige mit frischen Blüten und Knospen; Samenmischung aus Kardi, Hafer; wenige Sonnenblumenkerne (auch gekeimt), Hanf, Buchweizen, Hirse , Glanz und Ebereschenbeeren; Kolbenhirse; Mineralstoffe und Vitamingaben .
Literatur :
Lexikon der Papageien, Thomas Arndt, Arndt Verlag (CD-ROM) Die bunte Vogelwelt: Papageien -Kakadus-Loris, Rita Riske, Riske-Medien ( CD-ROM) Papageien (Lebensweise, Arten, Zucht), Wolfgang de Grahl, Ulmer Papageien Band 1,2,3, Franz Robiller, Ulmer Das Papageienbuch, Rosemary Low, Ulmer Südamerikanische Sittiche Rotschwanzsittiche /Pyrrhura, Thomas Arndt, Horst Müller Verlag, Band 4 Enzyklopädie der Papageien und Sittiche Papageien ihr Leben in Freiheit, Thomas Arndt, Horst Müller Verlag Die Ernährung der Papageien u. Sittiche, Hans Jürgen Künne, Arndt Verlag Und die Zeitschriften Papageien, WP-Magazin, AZ-Nachrichten

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